Zurückkehrende Auslandslehrer treffen

Zurückkehrende Auslandslehrer sind Gold wert. Wir haben uns mit einigen getroffen, um von ihren Erfahrungen zu profitieren. In Berlin, Weinheim und Mannheim. Dieser Beitrag ist vom Dezember 2017, doch es gibt rund um dieses Thema noch einen neueren Beitrag aus dem Mai 2018.Praktisch ist es immer dann, wenn die Auslandslehrer sogar noch an derselben Schule unterrichtet haben. So war das bei uns. Der Direktor der Deutschen Schule Quito hat uns gleich einen Kontakt vermittelt.  Besagter Rückkehrer wohnt sogar in unserer Nähe in Mannheim. Wir haben natürlich sofort mit ihm Kontakt aufgenommen und uns mit ihm getroffen. Das war in der Tat sehr aufschlussreich. Er konnte uns sehr viele praktische Tipps geben, die unsere Planung ungemein vereinfachen.

Immer mit dabei: Das Notizbuch. Das füllt sich auch zunehmend. Wir konnten einige ganz banale Fragen stellen und haben umfangreiche Antworten erhalten. Allein Fragen rund um Quito: Wo lohnt es sich für uns nach Wohnraum zu schauen? Welche Vororte von Quito liegen wo? Wie verhält es sich mit Hausangestellten, Fahrzeugen, Lebensmitteln,...

Etwas später haben wir uns mit anderen Lehrern getroffen, die zwar nicht in Ecuador waren, dafür aber in El Salvador. Auch das war sehr aufschlussreich, da wir erfahren haben wie ein Umzug vonstatten gehen kann. Wir haben eine Packliste von ihnen erhalten. Auch Informationen über Umzugsfirmen, einen ganzen Ordner voller gesammelter Infos zu Versicherungen, Kündigungen etc. haben sie uns gegeben. Von ihnen haben wir auch eine Checkliste erhalten, was sie selbst alles erledigt haben und was schief lief in der Vorplanung.

Zurückkehrende Auslandslehrer und neue Kollegen

Neben den Rückkehrern haben wir uns auch mit neuen Kollegen getroffen. Das haben wir ganz einfach mit unserer Dienstpassbeantragung verknüpft, da ein Paar aus Berlin kommt. Wir gehen mit zwei weiteren Paaren nach Ecuador und natürlich haben sie teilweise dieselben Fragen. Bevor jeder sein eigenes Süppchen kocht haben wir uns zusammen geschlossen. Die Kommunikation läuft auch über eine WhatsApp Gruppe. Sehr praktisch. So lernt zumindest meine Frau schon einmal ihre neuen Mit-Kollegen kennen. Und wir alle können vom Wissen der jeweils anderen profitieren. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Austausch noch intensivieren wird, je näher der Ausreisetermin rückt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Je mehr man sich im Vorfeld mit anderen Menschen trifft, die Erfahrungen teilen können, umso besser.

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