Kosten für Umzug nach Ecuador (updated)

Kosten für Umzug nach Ecuador? Die folgende Liste spiegelt die Kosten wieder, die für unseren Umzug angefallen sind.Folgende Positionen haben im Rahmen unseres Umzugs Kosten verursacht:

  1. Kosten für den Platz, den wir innerhalb eines Frachtcontainers einnehmen. Wir teilten uns einen Container mit weiteren ADLKs. Das funktionierte recht einfach. Eine ADLK war Ansprechpartner für das Umzugsunternehmen. Dieses managte intern jedoch alles so, dass jedes Lehrerpaar separat angesprochen wurde. Das heißt, das Umzugsunternehmen hat direkt mit uns kommuniziert und alles mit uns geplant. Wir mussten uns nicht darum kümmern, was bei den anderen beiden Paaren ablief, die mit uns mitkamen. Jede Partei zahlte nur den Kubikmeterpreis, den sie tatsächlich in Anspruch nahm. Um das herauszufinden lädt man sich am besten den Spediteur nach Hause ein.
  2. Die Grundkosten für einen Container. Wir nutzten einen 65 Kubikmeter fassenden Container (=40 Fuß). Die Containerkosten sind Fixkosten, die wir durch die Anzahl der Parteien teilten. In unserem Falle waren das ja insgesamt 3 Parteien.
  3. Kosten für Umzugskartons. Die hätten wir uns selbst im Baumarkt kaufen können. Wir ließen sie uns jedoch vom Umzugsunternehmen (ITO) liefern. Ich habe gefragt, wie teuer ein einzelner Karton ist. Der Herr von ITO meinte, dass es eher mit Baumarktpreisen vergleichbar ist, als dass ein Karton Unmengen an Geld kostet. Der Vorteil dabei war, dass wir zusätzlich gleich noch eine Rolle Luftpolsterfolie bekamen, um die zerbrechliche Gegenstände sinnvoll zu verpacken.
  4. Kosten für die Einrichtung einer Halteverbotszone am Umzugstag. Das hätten wir auch selbst machen können, aber wir ließen es ITO machen. Der Hintergrund: Die paar Euro, die wir gespart hätten, wenn wir es selbst gemacht hätten, wären dem Zeitaufwand nicht gerecht geworden, den wir hätten investieren müssen.
  5. Natürlich fielen auch noch Kosten für die alte Wohnung an. Wir mussten zum Beispiel streichen. Da kostete das Material auch schon was.
  6. Die Umzugshelfer erhielten von uns ein kleines Trinkgeld und wir verpflegten sie. Diese Kosten fallen ebenfalls an.

Kosten für Umzug nach Ecuador - In Ecuador

  1. Grundkosten für das Entladen am Hafen in Guayaquil (Ecuador). Auch das sind Kosten, die durch drei Parteien geteilt werden können.
  2. Standkosten am Hafen von Guayaquil. Diese fallen jeden Tag an. Sobald es also zu irgendwelchen Problemen nach dem Eintreffen des Container kommt, bleibt der erstmal da stehen. Probleme können mit dem Zoll zusammenhängen, z.B. Auch könnten irgendwelche Unterlagen fehlen. Bei uns gab es keine Problem.
  3. Kosten für die Umzugshelfer. Das betrifft im Endeffekt Trinkgeld für sie, sowie Verpflegung.

Kosten für Umzug nach Ecuador - Konkrete Zahlen

Wir haben circa. 22 Kubimeter Umzugsgut. Um das ein wenig greifen zu können sei gesagt, dass wir mit ca. 56 baumarktüblichen Umzugskisten rechnen. Diese 56 Umzugskisten entsprechen circa 6 Kubikmeter. Wenn ich das mathematisch nicht ganz korrekt mal umrechne, entsprechen somit 1 Kubikmeter ca. 9 Umzugskisten. Die restlichen 16 Kubikmeter verteilen sich bei uns auf diverse Möbelstücke. Für diese 22 Kubikmeter zahlten wir 3.841,- €.

Die Spedition schätzte, dass am Hafen von Guayaquil Gebühren i.H.v. 1.400 $US anfallen. Diese Gebühren betreffen den gesamten 40' Container, in dem das Umzugsgut von uns und den anderen beiden Parteien ist. Sie behielt Recht. Exakt dieser Preis fiel an und wir zahlten ihn durch drei geteilt.

Das Umzugsunternehmen selbst kam mit einem LKW zum Einladen zu uns. Hierfür musste ein Halteverbotszone eingerichtet werden. Der Spediteur verlangte 150,- € für deren Einrichtung. Wir haben nachgeschaut, ob es sich lohnt das selbst in die Hand zu nehmen. Für die Genehmigung selbst hätten wir etwas mehr als 20,- € gezahlt. Jedoch müssten wir uns die Schilder selbst mieten. Das kostete nach oberflächlicher Recherche so um die 100,- € bis 120,- €. Ich gehe nicht davon aus, dass wir das gravierend günstiger bekommen. Auch muss man natürlich reinrechnen welchen Aufwand wir selbst damit haben. Das alles organisieren, irgendwo hin fahren, alles Aufstellen, wieder zurück bringen... So richtig lohnt es sich für uns nicht das selbst in die Hand zu nehmen, also geben wir's in Auftrag.

Der Spediteur bietet eine Versicherung an, die sämtliche Risiken von Wohnung zu Wohnung abdeckt. Die Kosten dieser Versicherung betragen zum jetzigen Zeitpunkt 2,8% des versicherten Wertes. Übrigens bietet scheinbar auch die Allianz eine Versicherung für den Transportweg an. Darüber habe ich mich jedoch nicht weiter schlau gemacht, da wir keine Versicherung abschlossen.

Des weiteren ist es ja durchaus so, dass das Umzugsgut im Vorfeld noch beim Spediteur gelagert werden muss. Pro Kubikmeter und Monat fallen hier wohl Kosten i.H.v. 5,- € an. Uns betraf das nicht, da wir keine Lagerung beauftragten.

Wie oben auch geschon geschrieben fielen natürlich auch Kosten für unseren Auszug an. Wir gaben gut und gerne knappe 150,- bis 200,- € für Malerkrams (Farbe, Pinsel, Rolle, Schutzanzug, Abdeckfolie, Abklebeband) aus.

Die Umzugshelfer in beiden Ländern erhielten natürlich ebenfalls ein Trinkgeld inklusive Verpflegung. Das kann ich mittlerweile nicht mehr so genau greifen, aber wenn wir es insgesamt 100,- bis 150,- € sein lassen, dann ist das schon am oberen Limit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.