Kontakt mit anderen Lehrern im Vorfeld

Wir haben uns im Vorfeld unseres Auslandsschuldienstes viel mit anderen Lehrern getroffen. Auch haben wir viel telefoniert und an sich Kontakt zu Wiederkehrern gehalten. Das kann ich nur wärmstens empfehlen. Darüber habe ich ja bereits vor ein paar Monaten geschrieben und kann es nur erneut untermauern.Der Hintergrund ist ganz einfach, dass wiederkehrende Lehrer natürlich ein ganz anderes Wissen haben. Wir hatten das Glück, dass wir in unserer näheren Umgebung gleich zwei Lehrer hatten, die an derselben Schule unterrichtet haben. Doch auch Lehrer einer Schule aus El Salvador haben uns sehr weiter geholfen. Dabei ging es im Endeffekt nicht um das große Ganze, sondern eher um viele kleine Details, die wir so natürlich gar nicht auf dem Radar haben.

Wir haben von uns aus aktiv den Kontakt gesucht. Wir haben nicht gewartet, bis jemand vielleicht über drei Ecken auf uns aufmerksam wird, sondern meine Frau hat die wiederkehrenden Lehrer von sich aus aktiv angesprochen. Natürlich, wie wir auch erwartet haben, waren alle sehr nett, freundlich und freudig ihre Geschichte erzählen zu können. Wir haben die vielen Informationen aufgesaugt und alles, was für uns ganz persönlich wichtig war, aus den Gesprächen herausgezogen. Das hat bei kleinen Tipps angefangen wie zum Beispiel den richtigen Kontakt rund um die Flugbuchung. Es ging weiter über Kontakte innerhalb der Schule, hin zu Tipps für das Alltagsleben und und und. Natürlich prasseln für uns aus aktueller Sicht Unmengen an Informationen auf uns ein. Doch wenn wir auch nur eine einzige für uns relevante Info aus den Gesprächen herausgezogen haben, dann ist das schon Gold wert.

Dem war so. Bei jedem einzelnen Gespräch. Ich kann also nur sehr stark empfehlen dieses Wissen zu nutzen. Am Ende ist es immer eine Win-Win Situation. Wiederkehrende Lehrer freuen sich (zumindest unserer Erfahrung nach) ihre Story zu erzählen. Man selbst kann Fragen stellen und erfährt im Laufe der Zeit allerlei interessanter Kleinigkeiten. Ich hätte sonst nie darüber nachgedacht, dass beim Autokauf evtl. die Höhe des Fahrzeugs ein entscheidendes Kriterium sein könnte. Wieso? Weil die Straßenverhältnisse in Ecuador so sind, das Autos mit mehr Abstand zum Boden besser geeignet sind. Auch wäre mir nicht bewusst gewesen, dass wir unsere überflüsslige Babykleidung doch lieber mit nach Ecuador nehmen und nicht hier in Deutschland spenden. Etc. pp. Also: Sucht aktiv den Kontakt zu wiederkehrenden Lehrern.

 

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