Das Umzugsunternehmen war da

Heute war ITO bei uns. Besser gesagt 4 Umzugshelfer von ITO. Bei knapp 38 Grad haben sie sutndenlang unser Zeug durch die Gegend geschleppt. Beneidet haben wir sie dafür nicht. Weil wir noch nie einen Umzug durch ein professionelles Unternehmen machen ließen, waren wir uns nicht sicher, wer wie was wo warum. Schlussendlich stellte sich heraus: Wir können eh nicht helfen. Die Jungs wissen ganz genau was wohin muss und wie damit umzugehen ist. Sie haben während des Verladens unserer Kisten und Schränke und Co. Liste geführt und alles aufgeschrieben, was nötig war. (Ich habe die Liste nicht genau studiert, darum weiß ich nicht, was sie da aufgeschrieben haben.) Wir haben im Vorfeld die Kisten gepackt und an jede Kiste eine Inhaltsbeschreibung in Englisch und Spanisch gehängt. Das war sehr einfach gehalten, dennoch genau genug, um beim Zoll keine Probleme zu bekommen. Hätten wir das nicht gemacht, hätten sie das gemacht.

Unser Schränke (die wir noch nicht abgebaut hatten) haben sie auseinandergenommen und tatsächlich jedes einzelne Teil verpackt. Ja...jedes Holzbrett wurde separat verpackt. Sie haben das in Luftpolsterfolie eingepackt und zwar so, dass es wasserdicht ist. Scheinbar muss man das so machen, wenn etwas über See transportiert wird. Die Aussage ist aber ohne Gewähr. Zeitgleich war es jedoch heiß draußen. Mächtig heiß. Der Sommer 2018 war ohnehin sehr sehr heiß. Das heißt, dass unsere Aufgabe im Großen und Ganzen darin bestand den Junge Trinken und Essen zu geben.

Nach circa 6 Stunden waren sie fertig und alles war verpackt. Meine Frau drückte ihnen noch Trinkgeld in die Hand (nicht viel, aber so viel, dass wir uns nicht doof fühlten.) Dann fuhr der LKW mitsamt unserem Mobilar und Co. weiter. (Es ging weiter nach Regensburg und dann noch irgendwohin, bevor es schlussendlich nach Hamburg ging.)

Im Vorfeld haben wir übrigens entrümpelt, verkauft und verschenkt. Unsere letzte Aktion war eine Art "Nehmt-was-ihr-wollt-Aktion". Wir haben alles, was wir nicht wegwerfen wollten auf einen Haufen gestellt und Freunde eingeladen. Die haben mitgenommen was sie brauchten. Dafür gab's für die Kinder ein kleines Spendensparschwein. Vom dem dadurch erlangten Geld hat sich unser Kleiner hier in Ecuador ein fahrbares Boot für den Pool gekauft.
Die Umzugsschilder haben wir über das Umzugsunternehmen beantragen lassen.
Wir haben regelmäßig für Essen und Trinken für die Umzugsjungs gesorgt.
Vor dem Umzug haben wir alle Reste noch im Rahmen einer Party verschenkt.
Jede Menge Zeugs sammelt sich im Laufe der Jahre an. Alles musste weg vor dem Umzug nach Ecuador.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.