Auslandsschuldienst auf der Frankfurter Buchmesse und der didacta

Die ZfA stellt jedes Jahr im Zuge der Frankfurter Buchmesse und der didacta den Auslandsschuldienst vor. Sie ist auch auf anderen Messen und Veranstaltungen vertreten. Wir haben sie jedenfalls nur im Zuge dieser beiden Messen besucht. Der Auftritt auf der didacta war dabei jedoch wesentlich umfangreicher als der auf der Frankfurter Buchmesse. Inwiefern sich das mittlerweile immer noch so verhält kann ich natürlich nicht sagen. Wer sich also für das Thema interessiert, sollte unbedingt eine der beiden Messen, idealerweise die didacta, besuchen. Der Auftritt der ZfA ist in aller Regel untermauert mit Vorträgen rund um den Auslandsschuldienst. Auch kommen Schulleiter aus unterschiedlichen Schulen zu Wort und berichten von  den Vorzügen der jeweils eigenen Schule.

Auf dem Messestand erhält man jede Menge Informationen. Die ZfA gibt sich wirklich Mühe auch tatsächlich kompetente Mitarbeiter vor Ort zu haben. Das schreibe ich so, weil das nicht auf jedem Messestand der Fall ist. Aber das ist ein anderes Thema. Beinahe noch viel interessanter als der ZfA Auftritt an sich sind die Schulen, die im Zuge eines großen Gemeinschaftsstands ebenfalls vertreten sind. Wir waren 2x auf der didacta und haben 2x unterschiedliche Schulen gesehen, die sich vor Ort präsentiert haben. In aller Regel sind an den Ständen ehemalige Lehrer der Schule, aber auch Direktoren oder stellvertretende Leitungspositionen vertreten. Die können natürlich einen sehr tiefen Einblick in das Schulleben liefern. Der Vorteil auf solch einer Messe mit den Schulen ins Gespräch zu kommen ist, dass natürlich auch jede Schule an Lehrern interessiert ist. Insofern werden in aller Regel die Kontaktdaten der Interessenten in einer Liste vermerkt. Diese Liste liest am Ende des Tages der Direktor oder die Person, die sich um das Personal kümmert. Der eigene Name ist also schonmal gut platziert allein durch die Anwesenheit und ein Gespräch auf einer solchen Messe.

Wichtig ist, dass Zeit mitgebracht wird. Sicher laden beide Messen ein auch noch andere Aussteller zu besuchen. Doch wer tatsächlich am Auslandsschuldienst interessiert ist, wird nicht umhin kommen viel Zeit auf dem ZfA Stand und dem Gemeinschaftsstand der Schulen zu verbringen. Besser gesagt, er oder sie sollte auf jeden Fall viel Zeit dort verbringen.

Ein interessanter Aspekt bei einem solchen Messebesuch ist, dass sich direkt vor Ort erfragen lässt, inwiefern es freie Lehrerstellen gibt. Doch vorsichtig. Wir waren am Stand der Deutschen Schule Quito in Ecuador. Dort hat uns die Mitarbeitern gesagt, dass die DSQ keine freie ADLK Stelle hat. Ein paar Monate später hatten wir die Zusage aus eben dieser Schule. Nur weil vor Ort ein/e Mitarbeiter/in sagt, es gibt keine freien Stellen, heißt das nicht, dass dem auch ein paar Monate später noch so ist.

Auslandsschuldienst auf Messen:

  1. Nehmen Sie sich Zeit. Viel Zeit. Der Messebesuch sollte einzig und allein für den ZfA Besuch reserviert sein. Wenn noch Zeit für andere Aussteller übrig bleibt dann ist das umso besser. Den ZfA Stand schnell abzuhandeln oder "zwischendurch" mitzunehmen, ist nicht einträglich für das eigentliche Ziel.
  2. Kommen Sie ins Gespräch mit interessanten Schulen. Direkt vor Ort. Selbst wenn es am Ende nichts wird, so hat man seinen Namen ins Spiel gebracht.
  3. Saugen Sie die Informationen auf, die die ZfA bietet. Kommen Sie ins Gespräch mit den Mitarbeitern der ZfA.
  4. Hören Sie den Vorträgen zu. Warten Sie zur Not 30 oder 60 Minuten bis die nächste Vortragsreihe beginnt. Es lohnt sich.

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